Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Kultur Einfach gigantisch – die neue Stereoserie
Celle Aus der Stadt Kultur

Stereoserie im Celler Kanzleicafé zeigt Giganten, lost Places und Mahnmale

13:00 08.09.2021
Von Susanne Harbott
Junkers JU 52 in Wunstorf
Junkers JU 52 in Wunstorf Quelle: Ilse Paul
Anzeige
Celle

Giganten aus Stahl – Lost Places – technische Höchstleistungen – Mahnmale der Vergangenheit. Die neue Stereoserie im Celler Kanzleicafé lässt sich nicht leicht beschreiben. Die Lindenerin Ilse Paul widmet sich der historischen Technik der Stereofotografie – einer frühen Technik des dreidimensionalen Sehens mittels zweidimensionaler Fotografie.

Schiffshebewerk Henrichenburg Quelle: Ilse Paul

Die Reise beginnt am Schiffshebewerk Henrichenburg am Dortmund-Ems-Kanal. Das Hebewerk zählte zu den spektakulärsten Bauten am Kanal und wurde 1899 in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. in Betrieb genommen. Heute ist es ein Industriedenkmal und Teil des LWL-Industriemuseums. Es folgen Aufnahmen der Luft-Giganten: Eine Antonov oder ein Jumbo-Triebwerk aus dem Luftfahrtmuseum Laatzen. Auch von der originalen Junkers JU52 (links) im Lufttransportmuseum Wunstorf gibt es Aufnahmen. Den Abschluss bilden Bagger-Giganten. Ferropolis – die Stadt aus Eisen (rechts). In einem ehemaligen Braunkohletagebau in Sachsen-Anhalt wurden die riesigen Abbau- und Verfüllmaschinen in den 1990er-Jahren zu einer faszinierenden Technikausstellung auf einer künstlichen Halbinsel im Gremminer See zusammenstellt.

Ferropolis - Stadt aus Eisen Quelle: Ilse Paul

Die dreidimensionale Erlebnis-Reise von Ilse Paul ist bis zum 9. Oktober kostenlos während der Öffnungszeiten des Kanzleicafés, Kanzleistraße 6, in Celle zu sehen: dienstags bis donnerstags, 9 bis 18 Uhr, freitags und samstags, 9 bis 17 Uhr.

Ausstellung eröffnet - Spaß an starken Farben
07.09.2021
Ausstellung eröffnet - „Wilde Zeiten“ in Hannover
07.09.2021
Büchtmannshof Wieckenberg - Kleiner Verein holt „Weltklassik“ ins Dorf
07.09.2021