FlotArt-Fest

36 Kulturräume in 11 Ortschaften im Flotwedel

Das FlotArt-Fest im Juni will Menschen zu Kreativität animieren. 36 Kulturräume in elf Ortschaften der Samtgemeinde Flotwedel werden sich beteiligen.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 28. Apr. 2022 | 12:00 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 28. Apr. 2022 | 12:00 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Bröckel.

„Wir wollen Menschen bewegen. Sowohl emotional als auch räumlich.“ erklärt Jens-Christian Schulze energisch, als er nach dem anstehenden FlotArt-Fest gefragt wird. Zum achten Mal soll die Veranstaltung im Frühsommer allerhand Interessierte in die Samtgemeinde locken. Ursprünglich war dabei ein Termin im vergangenen Herbst vorgesehen. Dem wurde jedoch durch die notwendigen Corona-Maßnahmen ein Riegel vorgeschoben. Nun also erfolgt ein neuer Anlauf am 25. und 26. Juni. „Die Resonanz ist schon beeindruckend. 36 Kulturräume in elf Ortschaften der Samtgemeinde Flotwedel werden sich beteiligen. Wir rechnen mit mehr als 100 Kulturschaffenden, die wir mit einem möglichst großen Publikum zusammenbringen wollen“, so Schulze weiter.

FlortArt-Fest in 2018 voller Erfolg

Ob nun die Bäuerin von nebenan oder der hauptberufliche Künstler, der bereits die halbe Welt gesehen hat – jeder ist willkommen, seine Werke zu präsentieren. Anmeldeschluss hierfür war zwar bereits der 1. April, aber Jens-Christian Schulze gibt zu verstehen, dass auch Nachzügler gerne nachfragen können. „Wir werden unser Bestes tun, um jeden Interessierten und jede Interessierte unterzubringen.“ Man wolle explizit alle Menschen animieren, kreativ zu sein.

Das letzte FlortArt-Fest in 2018 war ohne Frage ein voller Erfolg, der sogar Menschen aus Berlin und Hamburg anlocken konnte. Hieran würden die Veranstalter gerne auch in diesem Jahr anknüpfen. „Die Welt ist herzlich eingeladen nach Flotwedel zu kommen. Wir wollen zeigen, dass man sich hier künstlerisch frei entfalten kann und dass unglaublich viel Potenzial in der Entschleunigung des ländlichen Lebens steckt“, gibt der gebürtige Hannoveraner zu verstehen. Nach über zwei Jahren Pandemie darf man sich also freuen auf ein Wochenende gefüllt mit heimischer Kunst und Kultur.

Von Pascal Bangemann

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