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Garßen Unternehmen setzt auf Luftreiniger
Celle Aus der Stadt Garßen

Unternehmen setzt auf Luftreiniger

19:00 25.07.2021
Von Klaus M. Frieling
Dank Luftreiniger ein gutes Gefühl: Heitland-Vertriebsleiter Alexander Gruber (links am mobilen Filtergerät) und Mitarbeiter bei einer Tagung.
Dank Luftreiniger ein gutes Gefühl: Heitland-Vertriebsleiter Alexander Gruber (links am mobilen Filtergerät) und Mitarbeiter bei einer Tagung.
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Celle

Der mögliche Einsatz von Luftfiltern in Schulräumen angesichts der Corona-Pandemie ist in der Kommunalpolitik im Landkreis Celle noch immer umstritten, in der Wirtschaft aber scheint das Thema anders wahrgenommen zu werden: Das in Garßen beheimatete Kosmetikunternehmen Heitland & Petre („Rosa Graf“) optimiert mit Raumluftreinigern sein betriebliches Gesundheitsmanagement gegen Aerosole, mit denen sich die Viren verbreiten.

"Gesundheit hat höchste Priorität"

„Die Gesundheit von Mitarbeitern und Gästen hat für uns höchste Priorität“, heißt es aus der Firma zur Anschaffung mehrerer mobiler Geräte. Mit dem Wunsch nach optimaler Keimfreiheit gerade in Corona-Zeiten können die Produktionsräume nun mit modernen Raumluftreinigern ausgestattet werden. Und bei der „Rosa Graf“-Vertriebstagung in der vergangenen Woche hatten die Mitarbeiter ein gutes Gefühl, berichtet Heitland-Vertriebsleiter Alexander Gruber: „In den Pausen haben wir die Geräte auf hohe Leistungsstufe gestellt, während der Sitzungen dann auf niedrige Stufe, weil sie dann leise sind.“ Akustisch hätten die Geräte jedenfalls nicht gestört.

Enger Kontakt zur Wissenschaft

Schon viele Jahre arbeitet die Heitland & Petre International GmbH eng mit der Wissenschaft zusammen. So wurden unter anderem mit dem Institut für Marine-Biotechnologie der Universität Greifswald Produkte zur Vorbeugung von Infektionen mit multiresistenten Erregern entwickelt. Nun kommt eine weitere Kooperation zum Schutz vor Krankheiten hinzu: Die Firma Nordair Systems (eine Ausgründung der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg) hat einen leistungsstarken Raumluftreiniger entwickelt. Die Geräte sind nun im „Rosa Graf“-Werk im Einsatz, um eine optimale Keimfreiheit in allen Produktionsräumen zu gewährleisten.

„Schaden kann das ja nicht“

„Das gibt uns ein gutes Bauchgefühl“, zieht Vertriebsleiter Gruber ein positives Fazit. „Schaden kann das ja nicht.“ Und auch ein kommunalpolitisch umstrittener Einsatz in Schulen im Herbst und Winter dürfte ja wohl kein totaler Quatsch sein.

Die wartungsarmen Geräte, die laut Heitland & Petre übrigens nur ein Drittel handelsüblicher Geräte mit vergleichbarer Reinigungsleistung kosten, werden in Produktionsräumen und in Büros verwendet, um die Gesundheit der Mitarbeiter in Garßen bestmöglich zu schützen. In vielen Schulen in Stadt und Landkreis Celle kann man von derartigen Vorkehrungen gegen die bevorstehende vierte Infektionswelle bislang nur träumen.

Michael Ende 22.06.2021
Dagny Siebke 15.06.2021
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