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Celle Stadt Schüler lernen im „Tippen-tötet-Parcours“
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Schüler lernen im „Tippen-tötet-Parcours“
11:44 20.06.2019
Foto: Milad hat beim „Tippen-tötet-Parcours“ gelernt, dass man sich voll aufs Fahren konzentrieren sollte.
Milad hat beim „Tippen-tötet-Parcours“ gelernt, dass man sich voll aufs Fahren konzentrieren sollte. Quelle: Annika Black
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Celle

In ganz Niedersachsen veranstaltet die Polizei derzeit Aktions- und Infotage zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr. E-Mobilität, neue Assistenzsysteme für Autos und Lkws und Ablenkung durch Handynutzung am Steuer – Ziel ist es, über diese neuen Entwicklungen und die damit einhergehenden Risiken zu informieren.

Zweiter Stand behandelt das Thema Drogen und Alkohol

Auf der Otto-Schade-Anlage herrscht reges Treiben. Das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium veranstaltet neben dem Parcours auch ein Sportfest. Ein zweiter Stand zum Thema Verkehrssicherheit behandelt das Thema Drogen und Alkohol. Karsten Wiechmann, Verkehrssicherheitsberater bei der Polizeiinspektion Celle, überwacht den Parcours, führt die Kinder und Jugendlichen an das Thema heran und steht ihnen Rede und Antwort.

Kinder konzentrieren sich mehr auf das Fahren als auf das "Smartphone"

Die Aufgabe des Parcours‘ besteht darin, in einem Kettcar um mehrere Kegel Slalom zu fahren. Schwierig wird es, sobald die Kinder einen Taschenrechner, ein „Smartphone“ sozusagen, in ihre Hand bekommen und während des Fahrens verschiedene Zahlen, die auf dem Weg an Aufstellern festgemacht sind, zusammenrechnen müssen. Selten ist das am Ende des Weges präsentierte Ergebnis das richtige, aber das ist auch gut so, erklärt Wiechmann. „Es zeigt, dass sich die Kinder letzten Endes mehr auf das Autofahren als auf das Smartphone konzentriert haben“.

Tippen am Steuer erhöht Risiko um das 23-Fache

Tippen am Steuer erhöht das Unfallrisiko um das 23-Fache und ist mit einer Alkoholwirkung von 1,1 bis 1,2 Promille vergleichbar. Umso wichtiger ist die Präventionsarbeit, die die Polizei Niedersachsen zum 8. Tag der Verkehrssicherheit zum Großteil an Schulen und Kindergärten leistet.

Auch Musikhören beim Fahrradfahren ist tabu

Der elfjährige Milad glaubt, dass es sehr wichtig ist, über die Gefahren des Handys im Straßenverkehr aufgeklärt zu werden. Er besitzt bereits ein Smartphone, aber wenn er Fahrrad fährt, benutzt er es nicht. „Musik hören, während ich fahre, tue ich auch nicht. Meine Mama hat gesagt, dass das gefährlich sein kann.“ Auch Florine (10) gefällt der Parcours. Sie findet es cool, dass man über so vieles informiert wird, wie zum Beispiel nicht mit dem Handy zu spielen. Im Parcours hat sie sich gut geschlagen, kein einziger Kegel wurde von ihr berührt.

Von Annika Black

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