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Todesdrohung und Alkohol am Steuer: Betrunkene halten Polizei in Celle auf Trab

12:24 23.05.2021
Von Christian Link
Foto: Viele Celler nutzten das verlängerte Pfingstwochenende zum Feiern und Alkoholtrinken. Das bekam auch die Polizei zu spüren.
Viele Celler nutzten das verlängerte Pfingstwochenende zum Feiern und Alkoholtrinken. Das bekam auch die Polizei zu spüren. Quelle: Alex Sorokin (Symbolfoto)
Celle

Die beiden „Trunkenbolde“ am Steuer gingen der Polizei innerhalb von nur einer Stunde getrennt voneinander ins Netz. Bei einer 46-jährigen Frau aus Wienhausen stellten die Ordnungshüter einen Atemalkoholwert von 2,57 Promille fest. Ein 37-jähriger Pole pustete 2,50 Promille ins Röhrchen. Bei beiden Fahrzeugführern wurde ein Blutentnahme durchgeführt. „Beide Fahrzeugführer müssen sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten“, sagt ein Polizeisprecher.

Ab einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,1 Promille ist aus medizinischer Sicht der Zustand der absoluten Fahruntüchtigkeit erreicht. Verkehrsrechtlich wird beim Überschreiten dieser BAK-Grenze aus einer Ordnungswidrigkeit eine Straftat: Die Fahrerlaubnis wird eingezogen, zudem droht eine Geld- oder Freiheitsstrafe. 

Die Polizeibeamten zogen den Führerschein der 46-Jährigen direkt ein. „Bei dem 37-jährigen Polen gestaltete sich dies etwas schwieriger, da er nicht einmal im Besitz einer Fahrerlaubnis ist“, so der Polizeisprecher weiter. Gegen den Mann wurde deshalb ein weiteres Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Betrunkener aus Eschede bedroht Polizisten mit dem Tod

Bereits am Freitag landete ein Betrunkener aus Eschede in der Ausnüchterungszelle. Polizeibeamte hatten gegen den 55-Jährigen am Nachmittag einen Platzverweis ausgesprochen, dem der Mann aber nicht nachgekommen sei. „Gegen die Ingewahrsamnahme wehrte er sich und versuchte
die Polizeibeamten zu treten“, berichtet ein Polizeisprecher und sagt: „Des Weiteren betitelte er die Beamten mit unzähligen Schimpfworten und bedrohte sie mit dem Tode.“

Die Polizisten hätten den Mann mit „einfacher, körperlicher Gewalt“ ruhig gestellt. Anschließend brachten sie ihn auf die Wache, wo er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste. „Zudem verbrachte er die Nacht im Gewahrsam der Polizeiinspektion Celle.“

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