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Sport in Celle wieder möglich: Training nur mit ausreichend Abstand

11:37 15.05.2020
Der vorgeschriebene Mindestabstand kann beim Hockeytraining gut eingehalten werden: Moritz (links) und Timm üben das Passen.
Der vorgeschriebene Mindestabstand kann beim Hockeytraining gut eingehalten werden: Moritz (links) und Timm üben das Passen. Quelle: privat
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Celle - Altencelle

Endlich wieder Sport? Das ist eine Frage, die von sehr vielen von euch kommt. Wann geht es endlich wieder los? Bei mir ging es am vergangenen Donnerstag schon wieder los. Ein kleiner Teil unserer Schwimm-Mannschaft traf sich auf dem Saarfeld, um dort mit dem Trockentraining zu beginnen. Denn Schwimmen gehen dürfen wir ja leider noch nicht.

Staffellauf mit Abstand

Wir mussten aber immer mindestens drei Meter Abstand halten. Uns wurde das immer und immer wieder von unserem Trainer Sebastian gesagt! Aber es klappt eigentlich für den Anfang echt gut. Wir machten einen Staffellauf mit Abstand. Da war wieder das Schlüsselwort. Der Sinn des Staffellaufs war, dass jeder ein eigenes Hütchen hatte. Dann musste jeder einen Ball auf ein anderes Hütchen legen, was etwa 30 Meter entfernt stand. Sobald der Erste wieder zurück war, durfte der Nächste loslaufen und sein Ball auf sein Hütchen bringen. Das hat schon echt viel Spaß gemacht. Staffellauf mit Abstand und ganz neuen Regeln.

Beim Volleyball wird es schwierig

Später gingen wir dann auf den anderen Platz und wollten zum Abschluss eine Runde Volleyball spielen. Das war echt schwer, denn wir mussten ja immer den Abstand halten. Der Ball fiel deshalb so oft auf den Boden, dass ein Spiel nach wenigen Wechseln schnell vorbei war. Leider. Aber wir hatten alle viel Spaß.

Timm, Nils und Philipp (von rechts) beim Trockentraining – immer mit ausreichend Abstand. Quelle: privat

Wiedersehen nach langer Pause

Diese Woche hatte ich dann auch das erste Mal wieder Hockey-Training. Naja. Jedenfalls das, was erst einmal davon übrig geblieben ist. Als ich am Hockeyplatz ankam, war die Freude bei meiner Mannschaft sehr groß, sich nach dieser langen Pause wiederzusehen. Doch richtig begrüßen durften wir uns nicht. Uns wurden richtige Plätze zugewiesen! Man musste seine Sachen auf ein Feld legen, auf dem kein „X“ war, um ausreichend Abstand zu seinem Mannschaftskammeraden zu halten. Direkt danach wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt.

Anderes Training als vor Coronakrise

Eine Gruppe bestand aus circa fünf Spielern. Dann haben wir uns alle mit viel Abstand eingelaufen. Alle waren auf das erste Training gespannt. Doch das Training war ganz anders als vor der Coronakrise. Denn wir konnten nicht in kleinen Teams gegeneinander spielen, sondern machten nur Einzel- und Taktikübungen, um langsam wieder fit zu werden. Das dauerte ein bisschen, da man immer warten musste, bis der Vordermann den Übungs-Parkour abgeschlossen hatte.

An aktuelle Regeln erst gewöhnen

Aber lieber so ein Training, als gar keins. An die aktuellen Regeln müssen wir uns alle erst gewöhnen, denn die sind schon ziemlich verrückt. Wir dürfen zum Beispiel nichts anfassen. Die Trainer müssen alles selber auf und wieder abbauen. Auch die Hockey-Kugeln dürfen wir nicht anfassen, was manchmal schon echt schwierig ist. Auf alle Fälle hatten wir viel Spaß und freuen uns auf eine willkommene Abwechslung nach dieser langen Extrapause.

Von Timm Poerschke

Kinderreporter

Timm Poerschke ist einer von derzeit drei Kinderreportern, die für die CZ das Leben in und um Celle unter die Lupe nehmen. Er ist Jahrgang 2006 und besucht das Hölty-Gymnasium und schreibt gerne über seine 
Heimatstadt Celle. Wer sich ebenfalls für die Arbeit als Kinderreporter interessiert, schreibt an a.babel@cellesche-zeitung.de.

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