Auftritt in CD-Kaserne

So wollte Özcan Cosar Celler Publikum amüsieren

Comedian Özcan Cosar tritt am 26. November in der CD-Kaserne auf. Das erwartet das Celler Publikum.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 28. Okt. 2020 | 14:20 Uhr
  • 14. Juni 2022
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  • 28. Okt. 2020 | 14:20 Uhr
  • 14. Juni 2022
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Celle.

Am Donnerstag, 26. November, wollte der Comedian Özcan Cosar sein neues Programm „Cosar Nostra – Organisierte Comedy“ in der CD-Kaserne präsentieren. 2019 wurde er beim Deutschen Comedypreis als „bester Newcomer“ ausgezeichnet, und vor gut einem Jahr trat der gebürtige Stuttgarter bereits mit großem Erfolg in der CD-Kaserne auf. CZ-Mitarbeiter Peter Bierschwale sprach vorab mit dem Künstler, dessen Auftritt nach den jüngsten Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie allerdings nicht stattfinden kann.

CZ: Man hört von vielen Künstlern, aber auch von Veranstaltern, dass nach der Aufhebung des Lockdowns die Auftrittsangebote nur spärlich zugenommen haben und das Publikum sich eher zurückhaltend oder vorsichtig verhält.

Cosar: Auch bei uns haben sich die Auftrittsangebote natürlich nur spärlich entwickelt, jedoch steht bei uns die Gesundheit der Zuschauer im Fokus und natürlich auch unsere eigene Gesundheit. Gespielt wird nur, wenn es auch wirklich sicher ist.

Özcan Cosar mit viel Online-Präsenz

Während des Lockdowns haben wir versucht, auch andere Kanäle zu bespielen, um für die Fans da zu sein. Wir haben natürlich jede Menge im Fernsehen gemacht, aber halt auch sehr viel online, wie Podcasts oder Streams und Videos auf YouTube, Instagram und Facebook.

CZ: Was erwartet die Zuschauer bei Ihrem neuen Programm?

Cosar: Bei meinem neuen Programm „Cosar Nostra“ haben die Zuschauer die Möglichkeit, die Welt durch meine Augen zu sehen. Ich versuche, sie abzuholen und ihnen das wiederzugeben, was ich selbst erlebt habe. Es sind Geschichten aus meiner frühen Kindheit, meiner Jugend und auch aus dem Erwachsenenalter. Natürlich sind auch Sachen dabei, die mich heutzutage beschäftigen. Das sind alltägliche Situationen, ob es jetzt Abende sind, an denen man mit Freunden unterwegs ist, oder Dinge, denen ich auf Social Media begegne. Also eine Reise durch meine Welt. Es wird ein lustiger Abend.

CZ: Wenn Sie bei Ihren Auftritten über sich selbst reden, bezeichnen Sie sich recht unironisch als „Kanaken“. Sind sie dazu von Feridun Zaimoglus „Kanak Sprak“ inspiriert worden, oder was steckt dahinter? Setzte es auch schon mal Kritik deswegen?

Cosar: Der Ausdruck „Kanake“ war schon immer bei mir und in meinem Freundeskreis präsent, wir haben uns immer selbst so bezeichnet. Für uns ist das keine Beleidigung, weil dieser Begriff ja irgendwann auch zu einer Identifikation geworden ist. Natürlich gibt es immer mal wieder eine Kritik und es kommt vor, dass die Leute sagen „Warum sagen Sie das? Was bedeutet das? Worauf wollen Sie hinaus?“. Aber wenn ich solche Aussagen mache, sind das Begriffe und Termini, die ich selbst schon immer verwendet habe und aus meinem Umfeld sind. Ich gebe das dann auf der Bühne einfach so wieder.

Comedian freut sich auf Celler Publikum in CD-Kaserne

CZ: Sie sind vor gut einem Jahr in der CD-Kaserne aufgetreten. Haben Sie noch Erinnerungen an ihr Konzert oder die Stadt?

Cosar: Ja, in Celle bin ich immer liebend gerne. Ich habe liebe Freunde aus Hannover und auch aus Celle, die mich dann immer dort besuchen, und auch das Publikum ist toll. Es ist immer ein sehr spaßiger und auch familiärer Umgang, vor allem auch in der CD Kaserne. Aus diesem Grund habe ich auch eine persönliche Bindung zur Stadt und freu mich jedes Mal wieder, dort spielen zu dürfen.

Von Peter Bierschwale

Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, dem Online-Shop der CD-Kaserne und ggf. an der Abendkasse.

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