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Celle Stadt Ross Antony freut sich auf Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ross Antony freut sich auf Celle
15:13 13.06.2010
Ross Antony Zu Weihnachten gab es Gänse und Münzen - CZ-Leser teilen persönliche Erinnerungen - Durch Serie „Wer erkennt sich wieder?“ Celler Eierverwertungsgenossenschaft im Fokus - CELLE-NEUSTADT (res). Nichts sieht mehr so aus, wie es einst Anfang der 50er Jahre in der Celler Erichsgasse war. Trostlos wirkt der ehemalige Hinterhof der Celler Eierverwertungsgenossenschaft. Und trotzdem ist die Erinnerung an die Vergangenheit noch immer präsent – zumindest bei vielen Lesern der CZ, die halfen das veröffentlichte Foto der Serie „Wer erkennt sich wieder?“ einzuordnen. Sie alle verbindet eine persönliche Geschichte mit dem Bild. - Das Foto ist vermutlich 1953 oder 1954 aufgenommen worden. Der Anlass dazu lässt sich nicht mehr rekonstruieren. 1945 ist die Celler Eierverwertungsgenossenschaft gegründet worden, 1966 übernahm die Genossenschaft aus Uelzen den Celler Betrieb. Bis 1984 hatte Uelzen den Betrieb geleitet. Kurz darauf wurde das Gebäude abgerissen und Raum für neue Baugrundstücke geschaffen. - Heidrun Rauch, die Tochter es ehemaligen Geschäftsführers Erich Wilke, kann sich noch gut daran erinnern, wie sie ihren Vater öfters im Büro besucht und den Arbeits-Ablauf beobachtet hat. Die Mitarbeiter fuhren die einzelnen Eier-Bauern im Landkreis an. In Celle ist die zerbrechliche Ware dann sortiert, durchleuchtet und nach Größe gestempelt worden und schließlich zu den einzelnen Abnehmern transportiert. „Ein paar Mal bin ich in den Dreirad-Goliath mitgefahren. Das war eine ganz schöne Schaukelei und Hüpferei“, so Rauch. - Auf den Gemeinschaftssinn wurde Wert gelegt. „Bei den Weihnachtsfeiern mit der ganzen Belegschaft sind immer zwei Gänse verspeist worden“, so Rauch. „Dazu gab es eine kaiserliche Goldmünze und 50 DM als Weihnachtsgeld“, fügt Ulrich Reinke hinzu, der als Kind im Betrieb ab und zu mitgeholfen hat. - Hans-Jürgen Schnappat hat seine Lehrjahre in der Eierverwertungsgenossenschaft verbracht. Er lernte den
Ross Antony Zu Weihnachten gab es Gänse und Münzen - CZ-Leser teilen persönliche Erinnerungen - Durch Serie „Wer erkennt sich wieder?“ Celler Eierverwertungsgenossenschaft im Fokus - CELLE-NEUSTADT (res). Nichts sieht mehr so aus, wie es einst Anfang der 50er Jahre in der Celler Erichsgasse war. Trostlos wirkt der ehemalige Hinterhof der Celler Eierverwertungsgenossenschaft. Und trotzdem ist die Erinnerung an die Vergangenheit noch immer präsent – zumindest bei vielen Lesern der CZ, die halfen das veröffentlichte Foto der Serie „Wer erkennt sich wieder?“ einzuordnen. Sie alle verbindet eine persönliche Geschichte mit dem Bild. - Das Foto ist vermutlich 1953 oder 1954 aufgenommen worden. Der Anlass dazu lässt sich nicht mehr rekonstruieren. 1945 ist die Celler Eierverwertungsgenossenschaft gegründet worden, 1966 übernahm die Genossenschaft aus Uelzen den Celler Betrieb. Bis 1984 hatte Uelzen den Betrieb geleitet. Kurz darauf wurde das Gebäude abgerissen und Raum für neue Baugrundstücke geschaffen. - Heidrun Rauch, die Tochter es ehemaligen Geschäftsführers Erich Wilke, kann sich noch gut daran erinnern, wie sie ihren Vater öfters im Büro besucht und den Arbeits-Ablauf beobachtet hat. Die Mitarbeiter fuhren die einzelnen Eier-Bauern im Landkreis an. In Celle ist die zerbrechliche Ware dann sortiert, durchleuchtet und nach Größe gestempelt worden und schließlich zu den einzelnen Abnehmern transportiert. „Ein paar Mal bin ich in den Dreirad-Goliath mitgefahren. Das war eine ganz schöne Schaukelei und Hüpferei“, so Rauch. - Auf den Gemeinschaftssinn wurde Wert gelegt. „Bei den Weihnachtsfeiern mit der ganzen Belegschaft sind immer zwei Gänse verspeist worden“, so Rauch. „Dazu gab es eine kaiserliche Goldmünze und 50 DM als Weihnachtsgeld“, fügt Ulrich Reinke hinzu, der als Kind im Betrieb ab und zu mitgeholfen hat. - Hans-Jürgen Schnappat hat seine Lehrjahre in der Eierverwertungsgenossenschaft verbracht. Er lernte den Quelle: Rebekka Schrimpf
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Auf eines können sich die Weihnachtsmänner, die an der vierten Celler Weihnachtsmann-Meisterschaft teilnehmen werden, gefasst machen: auf einen ehrgeizigen Titelverteidiger der internationalen offenen Klasse. Ross Antony höchst persönlich hat sich 2008 diesen Titel geholt. Er hat bewiesen, dass ein Dschungel-König auch ein erfolgreicher Weihnachtsmann sein kann.

„Ich bin furchtbar ehrgeizig“, verrät der 35-jährige TV-Liebling. „Ein bisschen nervös bin ich schon vor dem großen Ereignis, haben sich doch in diesem Jahr wesentlich mehr Weihnachtsmänner angemeldet als 2008. Die Konkurrenz wird dadurch höher sein“, so Antony. Doch er hat sich fest vorgenommen, zu gewinnen.

Dass die Aufgaben, die an die Weihnachtsmänner gestellt werden, noch anspruchsvoller und ausgefallener sein werden, dessen ist er sich bewusst. „In letzter Zeit habe ich verstärkt gesungen, um mich auf den Karaoke-Wettbewerb vorzubereiten.“

Auch im Geschenke-Einpacken hat er sich geübt – eine mögliche Wettkampf-Kategorie. Einige Weihnachtspräsente hat er für seine Familie bereits besorgt und liebevoll mit Schleifen verpackt. „Im vergangenen Jahr kamen 167 Geschenke für meine Familie zusammen, da bleibt man in Übung. Ich schenke gerne viel.“

Die Qualitäten, die einen guten Weihnachtsmann ausmachen, hat die Frohnatur Ross Antony im Gepäck. „Ein Weihnachtsmann muss freundlich, offen, hilfsbereit und gut gelaunt sein, positive Energie verbreiten und das Leben genießen. Ich mache genau das und begegne jeden Tag mit einem Lächeln.“

Auf die sorgfältige Auswahl des Weihnachtsmann-Kostüms für seinen Auftritt in Celle legt Ross Wert. „Ich habe schon überlegt, mir ein gelbes Kostüm anzuschaffen, doch meine Fans wollen unbedingt wieder ein blaues sehen – das wird es wahrscheinlich dann auch werden.“

Ross liebt alles, was mit Weihnachten zu tun hat. Das fängt schon mit der Dekoration an. In seiner Wohnung in Siegburg stehen bereits fünf fertig geschmückte Weihnachtsbäume, und jedes Jahr kommt einer hinzu. „Man gibt so viel für das Weihnachtsfest aus, da sollte man es auch länger genießen. Ich fange mit dem Schmücken an, wenn in den Geschäften die ersten Weihnachtsbäume aufgestellt werden“, erzählt er.

Gerade in seiner Kindheit hätte er den Zauber der Weihnacht schätzen gelernt. Groß geworden in einem kleinen, verschneiten englischen Dorf, Bridgnorth genannt, ist er quasi mit Santa Claus aufgewachsen. „Ich hatte eine behütete Kindheit. Noch bis zu meinem 14. Lebensjahr habe ich an den Santa Claus geglaubt.“

Ein wahrer Familienmensch ist der Entertainer. Gerade an Weihnachten will er so viel Zeit wie möglich mit seinen Lieben verbringen. Mitte Dezember wird er für einen Monat in seine Heimat fliegen, um dort wieder aufzutanken. „Ich habe das ganze Jahr über gearbeitet und mir kaum Urlaub gegönnt, da wird es höchste Zeit für eine Entspannungsphase.“

Das Weihnachtsfest bei Ross’ Familie könnte einer Rosamunde-Pilcher-Szene entspringen, so idyllisch gestaltet es sich. „Wir sitzen dann vor dem knisternden Kaminfeuer, spielen, singen ‘Stille Nacht’, gehen spazieren, kochen zusammen und essen Mince Pies mit Vanillesoße – einfach lecker.“ Bis zu fünf Stunden nimmt sich die Familie außerdem Zeit, um die Geschenke auszupacken – in Pyjamas gekleidet.

Von Rebekka Schrimpf