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Celle Stadt Lühmann: "Sofortvollzug anordnen"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Lühmann: "Sofortvollzug anordnen"
15:15 21.06.2019
Von Michael Ende
Foto: Hier geht es nicht weiter: Das bisherige Ende der B3-Ostumgehung in Altencelle.
Hier geht es nicht weiter: Das bisherige Ende der B3-Ostumgehung in Altencelle. Quelle: Oliver Knoblich
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Celle

Die Celler SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann kritisiert das zögerliche Verhalten der Landespolitik beim Weiterbau der Celler Ostumgehung. "Niedersachsen ist das einzige Bundesland, das einen Sonderweg geht. Das führt zu enormen Verzögerungen", beschreibt Lühmann das Ergebnis zahlreicher Gespräche. "Das Geld für die Ortsumfahrung kann fließen, sobald der Sofortvollzug angeordnet wird. Dann steht Geld zur Verfügung. Das wurde mir in Berlin zugesichert. So machen es die anderen Bundesländer, allein im Juni sind Haushaltsmittel für zahlreiche Projekte auf diese Weise freigegeben worden – auch ohne dass die Projekte alle für 2019 im Haushalt verankert waren."

Was bringt die Brücke?

"Wenn Niedersachsen Verkehrsprojekte weiter so langsam umsetzt, dann ist das Geld vielleicht irgendwann aufgebraucht. Das darf nicht passieren," so die Bundestagsabgeordnete. Der derzeitige Plan, erst einmal nur die Brücke über die B214 zu bauen, ist aus Lühmanns Sicht schwierig zu realisieren: "Gelder des Bundes gibt es grundsätzlich nur für Teilabschnitte, die auch für sich genommen eine verkehrliche Wirkung erzielen – das ist bei einer Brücke, die ohne Anbindung in der Landschaft steht, nicht gegeben."

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