Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Celle Stadt Notruf 110: Jetzt ist Eile geboten
Celle Aus der Stadt Celle Stadt

Notruf 110: Jetzt ist Eile geboten

17:15 11.01.2022
Von Oliver Gatz
In der Lüneburger Leitstelle laufen die Notrufe unter anderem aus dem Landkreis Celle auf. Von hier aus erhalten die Beamten in den einzelnen Polizeidienststellen einen Großteil ihrer Einsätze.
In der Lüneburger Leitstelle laufen die Notrufe unter anderem aus dem Landkreis Celle auf. Von hier aus erhalten die Beamten in den einzelnen Polizeidienststellen einen Großteil ihrer Einsätze. Quelle: Benjamin Behrens (Archiv)
Anzeige
Celle

Als Mitglieder des Social-Media-Teams der Celler Polizei sind Polizeikommissarin Annika Beyer und Polizeioberkommissarin Yvonne Maniewski mit den modernen Kommunikationskanälen bestens vertraut. Neben alltäglichen Einsätzen berichten die Beamtinnen immer wieder auch über die Polizeiorganisation. Aus diesem Grund besuchten sie die kooperative Leitstelle Lüneburg (KLL) – und informierten die Bürger, wo die Notrufe eingehen und wie die Polizei damit umgeht.

Täglich eine höhere dreistellige Zahl von Notrufen in Lüneburger Leitstelle

In der Lüneburger Leitstelle laufen die Notrufe mit der Rufnummer 110 unter anderem aus dem Landkreis Celle auf. Außerdem werden dort die Landkreise Heidekreis, Rotenburg, Stade, Harburg, Lüneburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg bedient. Von hier aus erhalten die Beamten in den einzelnen Polizeidienststellen einen Großteil ihrer Einsätze. "Täglich geht eine höhere dreistellige Zahl von Anrufen über den Polizeinotruf 110 ein", erläutert Polizeisprecherin Birgit Insinger.

Fünf Fragen sind besonders wichtig

Wenn es darum geht, einen Notruf über 110 abzusetzen, sind die fünf folgenden Fragen besonders wichtig: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wann ist es passiert? Wer meldet den Notfall? Wie viele Verletzte oder Betroffene gibt es? "Nach diesem Schema werden keine Informationen vergessen und die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten können schnellstmöglich handeln", so Insinger.

Bei Notruf genauen Ort des Geschehens der Polizei mitteilen

Besonders wichtig ist hierbei die "Verortung", also die genaue Benennung der Einsatzörtlichkeit. Nur wenn klar ist, wo sich der Einbruch, der Unfall oder die Körperverletzung ereignet hat, kann die Polizei auch schnell an den richtigen Ort kommen. Den Beamten in der Leitstelle ist natürlich klar, dass die Anrufer sich häufig in einer Ausnahmesituation befinden. Aus diesem Grund versuchen die professionell geschulten Leitstellenbeamten stets die nötige Ruhe zu bewahren. Umso wichtiger ist es, dass die Nachfragen der Polizisten am Notruf abgewartet und beantwortet werden. Dadurch gehen keine Informationen verloren.

Polizei jetzt auch bei Instagram vertreten

Über die Aufgaben der Polizei haben Beyer und Maniewski anfangs über Facebook und Twitter informiert. Seit Ende November tun sie dies auch über den Instagram-Polizei-Account. Dadurch gewährleistet die Celler Polizei Celle eine breit aufgestellte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, bei der alle Bürger, von jung bis alt, erreicht werden sollen.

Die sozialen Medien der Polizei Celle erfahren großen Zuspruch, wobei die Reichweite, ausgehend von den Follower-Zahlen, stetig wächst. Allein der Instagram-Account zählt bereits weit mehr als 1000 Follower.

Celler Polizei nimmt ihre digitalen Abonnenten mit "auf Streife"

In ihren Instagram-Storys nimmt die Polizei ihrer digitalen Abonnenten mit "auf Streife". Ob Nachtschichten oder Absicherung der Trecker-Lichterfahrten durch den Kreis Celle: Die Polizisten geben mit kurzen Videos einen Einblick in ihre Arbeit. Mit einer kleinen Fragerunde wendet sich die Polizei so zum Beispiel direkt an ihre „Fans“ und stellt sie vor das Rätsel: "Was ist der „BeDo-Trupp“? Bei der Auflösung kann sich der Nutzer durch den Einsatzablauf dieses Beweissicherungs- und Dokumentationstrupp von Foto zu Foto wischen.

Michael Ende 11.01.2022
Jürgen Poestges 11.01.2022
Dagny Siebke 11.01.2022