Räuber erschossen

Täter griffen Juwelier mit scharfer Waffe an

Nach den tödlichen Schüssen eines Juweliers auf zwei Räuber steht fest, dass die Täter eine scharfe Waffe hatten. Der Juwelier kündigt eine Aussage an.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 18. Sep 2020 | 09:53 Uhr
  • 14. Jun 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 18. Sep 2020 | 09:53 Uhr
  • 14. Jun 2022
Anzeige
Celle.

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Celle bestätigte, hatten die Räuber nach erster Einschätzung eine scharfe Schusswaffe. Einer der mutmaßlichen Täter hatte sie gezogen, nachdem der Juwelier auf seinen Komplizen geschossen hatte. Dieser hatte seine Frau Karin angegriffen und gewürgt. Nach dem ersten Schuss des Juweliers richtete der andere Räuber eine Waffe auf ihn. Daraufhin schoss der Juwelier auch auf den anderen Mann. So erklärt das Inhaberpaar die tödlichen Schüsse.

Bislang konnte lediglich einer der Räuber identifiziert werden, ein 35 Jahre alter Mann, der 2018 zuletzt in Dortmund gemeldet war. Um die Identität des anderen Mannes herauszufinden, wird seine DNA mit den Daten des Bundeskriminalamtes abgeglichen.

Unterdessen kündigte der Juwelier an, in der kommenden Woche eine Aussage bei der Polizei zu machen, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Celle, Lars Janßen, bestätigte. Details werden demnach aktuell geprüft. Mit seinem Interview in der Bildzeitung - vor der Aussage bei der Polizei - hatte der Juwelier zunächst für Verwirrung gesorgt.

Weißer Ring Celle bietet Ehepaar seine Hilfe an

Nach Verbrechen bleiben häufig traumatisierte Opfer zurück. Den Celler Juwelier hat es nach Ansicht des Weißen Rings besonders schlimm getroffen. Der Verein bietet dem Ehepaar seine Hilfe an.

Von