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Celle Stadt Heiratsantrag auf dem Campingplatz
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Heiratsantrag auf dem Campingplatz
12:58 13.06.2010
Ehepaar Höhne
Ehepaar Höhne Quelle: Torsten Volkmer
Celle Stadt

Wer heute heiratet, der wird seinen Hochzeitstag so schnell nicht wieder vergessen. Dafür wird die Schnapszahl sorgen. Bei Kathrin Höhne und Ralf-Hendrik Matschens, der ab heute Höhne mit Nachnamen heißt, hatte aber eher der Zufall seine Hände mit im Spiel, was die Auswahl des hervorstechenden Hochzeitsdatums betraf. Denn gerade zu diesem Zeitpunkt war noch ein Termin frei.

Beim Osterfeuer 2008 in Wolthausen hat Amors Pfeil die beiden getroffen. Der Bruder des frisch gebackenen Ehemanns hatte seine Hände auch mit im Spiel, wollte er doch von Anfang an die beiden verkuppeln. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, bestätigt der 24-jährige Wolthausener. „Seit dieser Zeit waren wird kaum voneinander getrennt“, so die ebenfalls 24-jährige Wienhäuserin. Wie ihr Mann auch arbeitet sie als Krankentransportfahrer in Hannover.

„Den Antrag habe ich meinem Freund dann auf einem Campingplatz gemacht“, erzählt die Braut. Sie habe gewusst, dass der richtige Moment gekommen war, denn „das ist der Mann für’s Leben.“ Ralf-Hendrik bestätigt: „Wir sind uns in so vielen Dingen ähnlich. Unser Humor verbindet uns besonders.“

Damit der 26-jährige Eicklinger Björn Zabiegay auch ja nicht den Hochzeitstag vergessen wird, wie es schon einmal beim Geburtstag seiner Freundin Karina (30), geborene Gabbert, der Fall gewesen war, hat sich das junge Paar den heutigen Tag als Hochzeitsdatum ganz bewusst ausgesucht. Seit 2002 kennen sich die beiden bereits. Ihre Beziehung habe sich durch die Geburt ihres nun fast fünfjährigen Sohnes Denny-Enrico noch mehr gefestigt. Im Januar erwarten sie ihr zweites Kind. „Björn ist ein wunderbarer Familienmensch. Uns ist es wichtig, so viel der kostbaren Zeit wie möglich miteinander zu verbringen“, sagt die gelernte Kauffrau im Einzelhandel. Björn, der als Friseur tätig ist, hat seiner Angetrauten gleich zweimal einen Antrag gemacht. „Das erfordert ganz schön viel Mut. Aber ich habe sie schließlich doch überzeugt“, sagt er.

Von Rebekka Schrimpf