Verkehr in Celle

Fahrradtour zur Celler Ostumgehung

Die Celler Kreisgruppe des BUND lädt zur Fahrradtour. Ziel: Ausgewählte Punkte des aktuellen Bauabschnitts der Ostumgehung.

  • Von Gunther Meinrenken
  • 14. Juni 2022 | 15:27 Uhr
  • 15. Juni 2022
  • Von Gunther Meinrenken
  • 14. Juni 2022 | 15:27 Uhr
  • 15. Juni 2022
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Celle.

Die Fortschritte am dritten Bauabschnitt der Ostumgehung interessieren vor allem die Celler, die unter den Auto- und Lkw-Massen leiden, die täglich durch die Stadt und vor allem durch Altencelle rollen. Doch auch die Gegner der Trasse verfolgen den Fortgang der Bauarbeiten und laden die Celler ein, sich vor Ort selbst ein Bild zu machen. Am Samstag, 18. Juni, veranstaltet die BUND-Kreisgruppe Celle dafür eine Fahrradtour zu ausgewählten Punkten der Ostumgehung.

Celler beteiligen sich an BUND-Aktionstagen

Die Veranstaltung findet in Zusammenhang mit den bundesweiten Aktionstagen des BUND für eine soziale und klimagerechte Mobilitätswende am kommenden Wochenende statt. Im Fokus steht dabei der Verkehrssektor. "Wir fordern keinen weiteren Neu- und Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen. Der Bundesverkehrswegeplan muss auf den klimatischen Prüfstand. Der Bund muss ausreichend Geld für einen besseren ÖPNV zur Verfügung stellen, Bus und Bahn müssen sofort zukunftsfähig ausgebaut werden. Wir brauchen Städte und Dörfer mit kurzen Wegen für eine klimafreundliche Fortbewegung und der Autoverkehr muss deutlich reduziert werden", sagt Helga Habekost von der Celler BUND-Gruppe.

Startpunkt am Fasanenweg

Am Samstag geht es um 11 Uhr mit dem Fahrrad los zu fünf ausgewählten Punkten entlang der Strecke. Startpunkt ist der Fasanenweg in Altenhagen. "Dort wird später in bis zu 9,50 Meter Tiefe die Ortsumgehung verlaufen. Bereits jetzt ist der Fasanenweg zwischen Altenhagen und dem Dörnbergstraßen-Gebiet nicht mehr per Auto befahrbar. Aktuell wird hier an einer kombinierten Rad-Fußgänger-Fledermausbrücken-Konstruktion gebaut", so Habekost.

Fahrradtour endet in Altencelle

Celles erste Fledermausbrücke wird dann die 2. Station der Fahrradtour sein: zwischen Berkefeldweg und dem Vogelschutzgehölz „Matthieshagen“. Danach soll es über die Lachte zum Finkenherd weitergehen, so dass weitere Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen angesehen werden können, die nötig geworden waren, um diesen Abschnitt überhaupt bauen zu dürfen. Insgesamt wurden etwa 80 Schutz-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für diese Trassenabschnitt amtlich planfestgestellt. Die Fahrradtour wird in Altencelle enden; dort, wo die Tsellis-Ausgrabungen kürzlich beendet und die Hochspannungs-Masten erhöht wurden. Abschließend stehen die Referenten ab etwa 12.30 Uhr im Gemeindesaal der Gertrudenkirche zum Gespräch bereit.