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FFP2-Masken für alle Grundschüler in Celle

18:12 20.01.2021
Von Oliver Gatz
Jedes Celler Grundschulkind soll drei FFP2-Masken erhalten.
Jedes Celler Grundschulkind soll drei FFP2-Masken erhalten. Quelle: Frank Rumpenhorst
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Celle

Das Land Niedersachsen hat mit Blick auf die Schulen entschieden, beim Wechselmodell zu bleiben. Allerdings wird die Präsenzpflicht aufgehoben, was zu einer weiteren Reduzierung der Schülerzahlen führen soll. Da die Zuständigkeit der Grundschulen der Stadt Celle obliegt, werden dort alle Mädchen und Jungen für etwaige Präsenzzeiten kurzfristig mit FFP2-Masken ausgestattet, teilte die Stadt mit.

Kindgerechte FFP2-Masken für Schüler bestellt

Drei kindgerechte Masken pro Schüler sind bereits geordert. Nach Eingang werden diese an die Grundschulen der Stadt ausgeliefert. Diese haben am Dienstag bereits entsprechende Masken für das Lehrpersonal erhalten. So soll der bestmögliche Schutz aller gewährleistet werden.

Drei Masken pro Celler Grundschüler

Die beschaffte Stückzahl ist so ausgelegt, dass jedes Kind sofort drei Masken erhält, die tageweise wechselnd getragen werden können, teilte die Verwaltung weiter mit. Dabei liege es im Ermessen der Schulen, die Nutzung sinnvoll bezogen auf die individuelle Situation zu gestalten.

Oberbürgermeister Jörg Nigge will sichere Schulen

„Beim Tragen einer FFP2-Maske schützen die Kinder während der Präsenzzeiten sich und andere“, sagt Oberbürgermeister Jörg Nigge. „Wir hoffen, dass mit Einsatz der FFP2-Masken wieder ein Sicherheitsempfingen bei Schülern, Eltern und Lehrern an unsere Grundschulen zurückkehrt, damit wieder eine gute Lernumgebung entsteht. Nur so kann Schule für alle Beteiligten wieder zu einem verlässlichen Ort werden.“

Nigge verärgert über unzureichende Lösungsmodelle in Schulen

Die junge Generation verliere gerade sowohl sozial als auch pädagogisch massiv an Anschluss, befürchtet der Oberbürgermeister. „Distanzlernen, Notbetreuung, Homeschooling – vielerorts ohne die nötige technische Ausrüstung und eher für ältere Kinder und Jugendliche eine Option – gehen zulasten der Bildung“, sagt Nigge. Für ihn ist es nahezu fahrlässig, dass in all den Monaten, in denen Schulen und Schüler mit der Pandemie leben, noch immer keine befriedigenden Lösungsmodelle gefunden wurden. „Wir spielen hier geradezu fahrlässig mit der Zukunft unserer Kinder.“

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