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Celle Stadt Entwässerung
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Entwässerung
13:47 13.06.2010
Celle Stadt

„Es wird zwischen offener und geschlossener Entwässerung unterschieden“, erklärt Michael Martin, Fachdienstleiter für den Klärwerk- und Kanalbetrieb bei der Stadt Celle. „Zu den offenen Möglichkeiten zählen Straßenseitengräben, geschlossene sind Rohrleitungen.“ Es sei zu beachten, dass der Grundstückseigentümer für seine Entwässerung – egal ob Abwasser- oder Regenwasserleitungen – einen Antrag stellen muss. „Wir beantworten dann auch gerne alle Fragen zu der Umsetzung“, so Martin.

Zwischen der privaten Kanalisation der Eigentümer und dem öffentlichen System befindet sich ein so genannter Übergangsschacht. „Dieser trennt auch rechtlich beide Systeme“, erklärt Martin. „Bis hier ist der Eigentümer zuständig, ab dort die Stadt Celle.“ Einen Mindestdurchmesser für die Rohrleitungen gibt es am Übergangspunkt. „15 Zentimeter ist hier in der Regel der Durchmesser. Man kann sagen, dass die Leitungen je weiter man ins Hausinnere kommt, umso kleiner im Durchmesser werden“, erklärt Martin.

Bevor der Eigentümer mit seinen Leitungen am Ende an das öffentliche Netz angeschlossen wird, kontrollieren die Fachleute die Rohre: „Wir machen eine Abnahme, damit es im Nachhinein nicht zu bösen Überraschungen durch undichte Stellen kommt“, so Martin. Deshalb sei es gut, wenn die Rohre in offenen Gräben verlegt würden, so kämen die Experten ohne Probleme an alles heran.

Kontakt: Antragsformulare und Informationsmaterialien zur Grundstücksentwässerung gibt es auf der Internetseite der Stadt Celle: www.celle.de

Von Jasmin Nemitz