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Celle Stadt Parkanlage für Radler am Celler Bahnhof kommt
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Parkanlage für Radler am Celler Bahnhof kommt
15:01 02.09.2019
Von Michael Ende
Nutzer haben ihre Räder am Celler Bahnhof an Fahnenmasten, am Geländer oder der Telefonzelle angeschlossen.
Nutzer haben ihre Räder am Celler Bahnhof an Fahnenmasten, am Geländer oder der Telefonzelle angeschlossen. Quelle: Benjamin Behrens
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Celle

„Celle dreht am (Fahr)Rad!“, das verkündete die Stadt im Frühjahr im Rahmen der „Fahrradoffensive“ von Oberbürgermeister Jörg Nigge. „Schließlich ist die Verbesserung des Radverkehrs für eine familienfreundliche Stadt und gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadebatte unerlässlich“, so Nigge. Das Thema nimmt jetzt weiter Fahrt auf.

So viele Stellplätze soll es künftig für Fahrräder geben

Als Nächstes geht es am Bahnhof rund, denn im Oktober beginnen die Arbeiten für die neue „Doppelstock-Parkanlage“. Hinter dem Taxistandplatz, wo bislang schon Fahrradständer stehen, soll künftig Platz für über 320 Zweiräder auf zwei Ebenen geschaffen werden. „Das sind 150 zusätzliche Stellplätze“, freut sich der städtische Fahrradbeauftragte Andreas Jürß.

Ab dem 1. Oktober wird ein Bauzaun am Celler Bahnhof aufgestellt

Damit alle Pendler rechtzeitig wissen, was bevorsteht, werden am Montag, 2. September, die bisherigen Stellflächen mit Hinweisschildern versehen. „Ab dem 1. Oktober wird ein Bauzaun aufgestellt“, erläutert Jürß. „Dann können dort natürlich keine Räder mehr stehen bleiben.“ Für Radler stehen während der Bauzeit auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Haupteingangs – zwischen den Fahnenmasten – provisorische Fahrradständer zur Verfügung. „Die Arbeiten werden rund zehn Wochen in Anspruch nehmen“, so der Fahrradbeauftragte. Entsprechend könne die neue Parkanlage voraussichtlich ab Anfang Dezember von Radlern mit Beschlag belegt werden.

Kosten für neue „Doppelstock-Parkanlage“belaufen sich auf rund 328.000 Euro

Die Kosten des Vorhabens, das heißt für Tiefbauarbeiten, Überdachung und Fahrradständer, belaufen sich auf rund 328.000 Euro. Gefördert wird das Projekt über die „Nationale Klimaschutzinitiative“ des Bundesumweltministeriums. Damit initiiert und fördert das Ministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten sollen. (mi)

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