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Celle Stadt Rocker feiern 10. Geburtstag von "Open Stage"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Rocker feiern 10. Geburtstag von "Open Stage"
16:28 27.01.2019
Von Dagny Siebke
Foto: Die Mitglieder der Celler Rockmusik-Initiative bieten aufstrebenden Bands eine Plattform.
Die Mitglieder der Celler Rockmusik-Initiative bieten aufstrebenden Bands eine Plattform. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden haben Hunderte in der Celler Rock-Initiative (CRI) den zehnten Geburtstag von „Open Stage“ gefeiert. Das Prinzip des Veranstaltungsformats ist schnell erklärt: Jeder kann am letzten Freitag im Monat auf der Bühne auftreten, unabhängig von seiner Musikrichtung und seinen Fertigkeiten. „Wir haben hier bei Open Stage fast alles erlebt. Von Schlager bis härtesten Metal war alles dabei“, erzählt der CRI-Vorsitzende Alexander Knoche.

Auch Sänger Lennard Godzik von „Make it Major“ schätzt die Vielseitigkeit der von Open Stage. Seine Popcore- und Pop-Punk-Band feierte im November 2017 ihren ersten Auftritt bei Open Stage. Drei weitere Auftritte in der CRI sollten folgen. „Die Stimmung war immer gut.“ Und auch zum zehnten Geburtstag zeigten die Newcomer ihr Potenzial auf der Bühne.

Blues, Alternative Rock und Liedermacher

Andreas Giese kommt regelmäßig zu Open Stage und sagt: „Ich habe hier nur schöne Sachen erlebt. Die Nacht geht, solange man Lust hat und noch Leute da sind.“

Konnten die Gäste am Freitagabend am beim Southern Rock und der Blues- und Countrymusik von „MTP“ noch langsam warm werden, so gingen viele Zuhörer bei der energiegeladenen Show von „Twisted State of Mind“ aus Oxford auf Tuchfühlung und pokten vor der Bühne hin und her. Etwas ruhiger ging es beim „Liedermaching meets Rock‘n‘Roll“ von „Bäcks in the City“ zu, die schon beim Celler Stadtfest begeisterten. Die Rockband „Westwärts“ aus Quakenbrück heizte mit Liedern wie „Hör nie auf zu träumen“ oder „Alles oder nichts“ ein.

Kraftakt für Ehrenamtliche

CRI-Ehrenvorsitzender Wolfgang Reichert erzählt, was sich in zehn Jahren verändert hat. Die Idee zum Veranstaltungsformat sei bei einem Workshop der CRI-Mitglieder entstanden. „Open Stage hat eindeutig die meisten Punkte bekommen“, sagt er. „2009 gab es hier noch keine Bühne und keine Mauer. Um den Raum herzurichten, haben wir alle Kräfte gebündelt.“ Bei den ersten Veranstaltungen hätten die Ehrenamtlichen mit einer Musik-Box aus den 1970er Jahren improvisiert.

Jeder kann am letzten Freitag im Monat auf der Bühne auftreten, unabhängig von seiner Musikrichtung und seinen Fertigkeiten. „Wir haben hier bei Open Stage in zehn Jahren fast alles erlebt. Von Schlager bis härtesten Metal war alles dabei“, erzählt der CRI-Vorsitzende Alexander Knoche

Seit mehr als fünf Jahren gibt es in der CRI ein zweites Veranstaltungsformat, das die Celler zum Musikmachen animieren soll: Jeden zweiten Samstagabend im Monat können sich einzelne Musiker bei „Jam“ zusammentun.

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Dagny Siebke 27.01.2019
Dagny Siebke 27.01.2019
Oliver Gatz 25.01.2019