Celler Experte Wichmann

Mit diesen Tipps blühen Orchideen auf

Wenn eine Orchidee verblüht ist, lässt sich steuern, wann sie neue Blühstiele bildet. Für die richtige Pflege hat Experte Christian Wichmann einige Tipps.

  • Von Jana Wollenberg
  • 30. Apr. 2022 | 14:55 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Jana Wollenberg
  • 30. Apr. 2022 | 14:55 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Celle.

Mit Zucht und der richtigen Pflege von Orchideen kennt sich Christian Wichmann bestens aus, immerhin führt der Gartenbauingenieur das Orchideenzentrum in Groß Hehlen bereits in vierter Generation. Für Besitzer der Pflanzen hat er einige Tipps parat:

Orchideen nicht zu stark bewässern

1.   Der Standort ist entscheidend – „Orchideen mögen keine Zugluft“, sagt Wichmann. Fenster im Flur oder im Treppenhaus sind daher nicht geeignet. Sie vertragen viel Licht, aber keine direkte Sonneneinstrahlung.

2. Die Pflanzen mögen keine nassen Füße: In der Regel sollten sie einmal pro Woche gegossen werden. Wenn sie Knospen oder Blüten trägt und im Frühling, wenn das Wachstum der Orchidee auf Hochtouren läuft, verbraucht sie etwas mehr Wasser, im Winter weniger.

3. Wenn eine Phalaenopsis-Orchidee nach der ersten Blüte einfach keine neuen Knospen bildet, kann man diesen Prozess über die Umgebungstemperatur steuern, erklärt Wichmann. Dazu braucht die Pflanze mehrere Wochen lang einen warmen Standort, ideal sind 26 bis 28 Grad. „Aber man kann auch einfach das wärmste Zimmer nehmen“, so der Experte. Anschließend stellt man sie in eine kühlere Umgebung. „Dann bildet sie neue Blütenstiele und Knospen.“

Zu Besuch im Orchideenzentrum in Groß Hehlen

Bei einem Besuch im Orchideenzentrum hat Wichmann unserer Redaktion einen Einblick gegeben, wie aufwendig die Zucht ist: Von der Bestäubung der Mutterpflanzen bis zur ersten Blüte der Orchideen dauert es zwischen sechs und acht Jahre. Die Reportage lesen Sie hier .