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Celler Kinder können „Heckers Hexenküche“ via Zoom-Meeting verfolgen

10:42 18.12.2020
Ida und Ole haben die Show von Joachim Hecker am Computer verfolgt.
Ida und Ole haben die Show von Joachim Hecker am Computer verfolgt. Quelle: Jenni Weigang
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Ein Kinder-Uni-Spezial-Zoom-Meeting gab es am vergangenen Dienstag. Zu dem musste man sich vorher anmelden, dann gab es einen Link per Mail, mit dem man beitreten konnte. Geführt wurde das Meeting von Joachim Hecker. Dieser lebt in Dortmund und ist 56 Jahre alt. Bei der Konferenz waren 45 Teilnehmer dabei. Am Anfang wurden die Regeln erklärt. Man sollte das Mikrofon deaktivieren und sich melden, wenn man eine Frage hat. Wenn man aufgerufen wurde, durfte man seine Stummschaltung aufheben und die Frage stellen.

Experimente mit Joachim Hecker

Während der Konferenz hat Herr Hecker Experimente durchgeführt. Als erstes hat er einen Styroporfrosch in einen Schnellkochtopf mit Wasser gesetzt und diesen auf den Herd gestellt. Was passiert ist, kucken wir uns später an.

Wasserdampf braucht mehr Platz

Nun hat er ein Kabel mit zwei Gabeln verbunden, die in je einem Glas Wasser standen. Dann hat er eine Gurke auf die Gabeln gespießt und den Strom aktiviert. Daraufhin hat die Gurke zu brennen begonnen. Er hat es auch geschafft, einen Luftballon, welcher zugeknotet war, „aufzupusten“, indem er ihn in die Mikrowelle gelegt hat. Das hat funktioniert, da der Luftballon mit Wasser gefüllt war. Das Wasser verdunstet bei Wärme zu Wasserdampf, dieser Wasserdampf braucht mehr Platz, der Luftballon dehnt sich aus und sieht aus wie aufgepustet.

Aufgeblasener Luftballon für Infrarot unsichtbar

Als zweites Experiment hat er mit einer Wärmebild- beziehungsweise Infrarotkamera herumgespielt. Dabei haben wir gesehen, dass beim Schreiben Wärme entsteht und wenn man einen nicht aufgeblasenen Luftballon auseinander zieht, entsteht glühende Hitze. Ein aufgeblasener Luftballon jedoch ist für Infrarot unsichtbar. Was ich lustig finde: Auch Pupse kann man in Infrarot sehen.

Styropor-Frosch wird durch Hitze weich

Jetzt zurück zum Frosch: Nach etwa einer Stunde ist er nur noch ein Viertel so groß wie vorher und hart wie ein Backstein. Das liegt daran, dass Styropor zum Großteil aus Sauerstoff besteht. Im Kochtopf wird der Frosch durch die Hitze weich. Da im Topf auch ein großer Druck herrscht, wird der Frosch zusammengepresst. Plastikbecher schrumpfen bei Hitze zu Scheiben. Das nennt man „Formgeständnis“ und es kann sogar Leben retten. Manche herzkranken Leute bekommen kleine Röllchen in den Körper gesetzt, die durch die Körperwärme größer werden und so die Blutbahnen öffnen.

Weltall besteht aus luftleerem Raum

Man kann sich sogar etwas Weltall spielendleicht besorgen. Das kriegt man hin, indem man zwei Saugnäpfe aneinander festmacht. Das erzeugt etwas luftleeren Raum. Auch Vakuum genannt. Und das Weltall ist voll davon. Es besteht fast nur aus daraus.

Von Tjorge Peters

Collegium Cellense

Wie in der Vergangenheit auch berichtet CZ-Kinderreporter Tjorge Peters über die Kinderakademie „Collegium Cellense“. Wer auch dazu Lust hat, kann sich gerne bei uns unter a.babel@cellesche-zeitung.de oder per Telefon unter (05141) 990110 melden.

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