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Celle Stadt CDU genervt über Déjà-vu
Celle Aus der Stadt Celle Stadt CDU genervt über Déjà-vu
14:08 13.06.2010
Von Gunther Meinrenken
Celle Stadt

Eigentlich hatte die Stadt die weiteren Arbeiten an der dafür nötigen Änderung des Flächennutzungsplans und dem Entwurf des Bebauungsplanes wegen möglicher Kollisionen mit dem weiteren Verlauf der Ostumgehung auf Eis gelegt. Umso mehr wunderte sich bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Michael Bischoff (CDU), dass das Thema schon wieder auf der Tagesordnung stand, nur um in der Sitzung wieder abgesetzt zu werden.

Bischoff ärgerte sich, da dies nicht das erste Mal gewesen ist. „Ich bin verwundert über die Absetzung des Tagesordnungspunktes. Falls es neue Erkenntnisse über den Verlauf der Ostumgehung gibt, die diesen Schritt nötig machen, bitten wir darum, doch auch die Politik darüber zu informieren“, meinte Bischoff, der darauf hinwies, dass man doch einmal, wie schon der Stadt vorgeschlagen, den Planer der Ostumgehung, Bernd-Wilhelm Winkelmann, zu einer Sitzung des Bauausschusses einladen solle, damit dieser über das Projekt vortragen kann.

Neue Erkenntnisse über die Ostumgehung gibt es allerdings nicht. Die Ursache für die Verärgerung Bischoffs ist viel banaler. „Es war einfach ein Fehler auf der Arbeitsebene, dass das Thema aus Versehen auf die Tagesordnung gesetzt wurde“, erklärte Stadtsprecher Wolfgang Fischer.

Dass die Erweiterung des Gewerbegebietes auf Eis liegt, schuldet sich übrigens dem Umstand, dass der dort in der Nähe verlaufende Streckenabschnitt der Ostumgehung noch nicht unter Dach und Fach ist. Nach Abarbeitung der Widersprüche kann gegen die Trassenführung geklagt werden. Und dies könnte im ungünstigsten Fall dafür sorgen, dass die Ostumgehung über das angedachte Gewerbegebiet läuft. Das würde die ganze Planung über den Haufen werfen und das will man sich im Neuen Rathaus natürlich ersparen.