Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Celle Stadt Altencelle startet neuen Anlauf für „Aller-Fuhse-Aue“
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Altencelle startet neuen Anlauf für „Aller-Fuhse-Aue“
15:17 13.06.2010
Von Michael Ende
Celle Stadt

Keine Fördergelder von der EU? Jetzt wollen es die Altenceller aber wissen. Nachdem die Landesregierung in Hannover die als Teil des EU-LEADER-Förderprogramms geplante Region „Aller-Fuhse-Aue“, an der sich neben den Samtgemeinden Flotwedel, Wathlingen und Uetze auch Altencelle beteiligen wollte, hatte durchfallen lassen, tritt Altencelle jetzt erneut im Rennen um EU-Gelder an – wieder unter dem Dach „Aller-Fuhse-Aue“, allerdings mit anderem Vorzeichen: Dieses mal soll das Projekt als „Integriertes ländliches Entwicklungskonzept“ (ILEK) den Zuschlag der Landesregierung erhalten.

„Genau diese Vorgehensweise hatte man uns nach dem Scheitern des LEADER-Ansatzes in Hannover empfohlen“, sagt Ortsbürgermeister Otto Stumpf (CDU). Der Altenceller Ortsrat sprach sich am Dienstag deutlich für ILEK aus. Ihm folgte am Tag darauf der Planungs- und Bauausschuss der Stadt Celle und empfahl, dass Altencelle den zweiten Anlauf unternehmen solle.

„Wir hoffen, dass wir es jetzt schaffen“, sagt Stumpf. Sollte man in Reichweite der EU-Fördertöpfe gelangen, könne man sich auf Zuschüsse zu örtlichen Projekten von bis zu 65 Prozent freuen. Stumpf: „Wir bereiten ein Kommunikations- und Integrationszentrum auf dem Kirchengelände am Lückenweg vor, das sich in diesem sozial bedeutenden Umfeld sicherlich sehr positiv auswirken würde. Da wollen wir jetzt in die Detailplanung einsteigen.“

Und für noch ein Projekt, das derzeit von vielen gar nicht als Projekt gesehen werde, könnte man vielleicht EU-Mittel einwerben, meint Stumpf: „Für die dummerweise versinkende archäologische Erforschung unserer versunkenen Stadt Tsellis.“