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AKH Celle verschärft Besucherregelung wegen Corona-Mutante

11:21 28.01.2021
Von Oliver Gatz
Ab sofort dürfen Besucher nur noch mit einer FFP2-Maske oder einer Maske mit mindestens gleichwertigem Schutzniveau das AKH betreten. Und es wird die Temperatur gemessen.
Ab sofort dürfen Besucher nur noch mit einer FFP2-Maske oder einer Maske mit mindestens gleichwertigem Schutzniveau das AKH betreten. Und es wird die Temperatur gemessen. Quelle: Oliver Knoblich (Archiv)
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Celle

Nachdem es bei zwei Laborbefunden von Corona-Fällen im Landkreis Celle deutliche Hinweise auf die neue und gefährlichere Virusmutation B.1.1.7 gegeben hat, passt das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Celle die Besucherregelung als Teil eines umfassenden Hygienekonzeptes ein weiteres Mal an. „Aufgrund der immer weiteren Ausbreitung dieser noch gefährlicheren Corona-Variante, man denke auch an bereits notwendige Krankenhausschließungen in Berlin und Bayreuth, werden wir unsere Sicherheitsmaßnahmen zum Wohle der Patientinnen und Patienten sowie der Beschäftigten und der Besucher vorsorglich weiter erhöhen“, sagt AKH-Sprecher Tobias Mull.

Besucher des AKH Celle müssen FFP2-Maske oder Vergleichbares tragen

Das allgemeine Besuchsverbot mit nur wenigen Ausnahmen, etwa für werdende Väter oder Palliativ-Patienten, bleibt weiterhin bestehen. Ab sofort dürfen Besucher allerdings nur noch mit einer sogenannten FFP2-Maske oder einer Maske mit mindestens gleichwertigem Schutzniveau (jeweils ohne Ausatemventil) das Klinikum betreten. „Diese Modelle haben eine deutlich höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken und auch medizinische Masken – und zwar nicht nur für den Träger, sondern auch für anderen Menschen im direkten Umfeld“, betont Mull. Die Nutzung von sogenannten Alltagsmasken aus Stoff ist damit nicht mehr gestattet. Die Neuregelung gilt auch für alle weiteren Einrichtungen der AKH-Gruppe (MVZ und SPZ) sowie die Parkplätze des Krankenhauses.

Bei AKH-Besuchern wird auch Körpertemperatur gemessen

Zusätzlich wird künftig bei jedem Besucher die Körpertemperatur gemessen – natürlich auf eine hygienisch einwandfreie Weise. Personen mit einer Körpertemperatur von mehr als 38,5 Grad Celsius dürfen das Klinikum dann nicht mehr betreten. „Wir haben immer wieder betont, dass wir unsere Besucherregelung und alle weiteren Elemente unseres Hygienekonzeptes ständig überprüfen und an die aktuelle Lage anpassen. Und genau das tun wir jetzt“, erläutert der AKH-Sprecher und betont nochmals, dass es sich um eine vorsorgliche Maßnahme zum Schutz der Patienten sowie der Beschäftigten und der Besucher handelt.

Michael Ende 28.01.2021
Oliver Gatz 28.01.2021
Gunther Meinrenken 28.01.2021